Was on:mint verändert – und was du hier bewegen kannst
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FAQs
Was genau macht on:mint?
Im KI-Zeitalter wird die Herkunft und Integrität von Daten, Modellen und Inhalten zum Wettbewerbsfaktor. Unternehmen benötigen belastbare Mechanismen, um digitale Assets nachzuverfolgen, zu authentifizieren und überprüfbar zu machen.
Während sich regulatorische Ansätze wie der EU AI Act primär auf die Kennzeichnung synthetischer Inhalte konzentrieren, verfolgt on:mint einen komplementären Ansatz:
Wir schaffen technische und rechtliche Mechanismen, um echte digitale Assets – Daten, Inhalte, Sourcecodes und IP – nachweisbar zu schützen, zu versionieren und langfristig vertrauensfähig zu machen.
Dafür baut on:mint eine blockchainbasierte Plattform, die eine gemeinsame Basistechnologie für digitale Provenienz, Datenintegrität und kontrollierte Datennutzung bereitstellt und darauf mehrere spezialisierte Produktlinien aufsetzt – darunter digitale Wasserzeichen, Archiv-Verankerung, Digital Escrow, Connected Data Spaces und AI Audit Trails.
So entsteht eine Vertrauensinfrastruktur für digitale Wirtschaftsgüter.
on:mint macht digitale Provenienz operational.
Wer kann on:mint nutzen?
on:mint ist primär B2B-fokussiert und richtet sich an Organisationen, bei denen digitale Assets geschäftsentscheidend sind und deren Integrität, Kontrolle und Nachweisbarkeit aktiv gesteuert werden müssen.
Typische Nutzer sind:
- Unternehmen und Konzerne mit kritischer Software, proprietären Datenbeständen oder zentraler digitaler IP
- Medienhäuser, Rechteinhaber und IP-basierte Geschäftsmodelle
- SaaS-, Tech- und KI-Unternehmen mit eigenen Modellen, Trainingsdaten oder produktionsrelevantem Code
- Investoren und Venture-Capital-Gesellschaften zur Absicherung von Beteiligungen, IP und Wertschöpfung
- Öffentliche Auftraggeber und regulierte Branchen mit formalen Anforderungen an Nachweisbarkeit und Kontrolle
Darüber hinaus eignen sich einzelne Produktlinien – insbesondere die kryptografischen Wasserzeichen – auch für B2C-Anwendungsfälle, etwa für Kreative und individuelle Rechteinhaber, die die Herkunft und Echtheit ihrer Werke überprüfbar absichern möchten.
Gemeinsam ist allen Anwendungsfällen: on:mint wird überall dort eingesetzt, wo Vertrauen in digitale Assets operativ hergestellt und systematisch abgesichert werden soll.
Auf welcher Technologie basiert on:mint?
on:mint nutzt eine eigene Fork des InterPlanetary File System (IPFS) als dezentrale Speicher- und Distributionsschicht. Im Unterschied zu klassischen Cloud-Speichern (pfadbasiertes Speichern) werden Dateien bei IPFS nicht über einen Speicherort (z. B. Ordner, Bucket oder Dateiname) adressiert, sondern über ihren Inhalt.
Konkret bedeutet das:
- Jede Datei erhält einen kryptografischen Hash (Content Identifier, CID), der ihren exakten Inhalt eindeutig beschreibt.
- Jede noch so kleine inhaltliche Änderung erzeugt automatisch eine neue Adresse.
- Manipulationen, Überschreiben oder unbemerkte Änderungen sind dadurch technisch sofort erkennbar.
Bei klassischen, ortsbasierten Speichersystemen kann eine Datei unter derselben Adresse ausgetauscht oder verändert werden, ohne dass dies nachträglich sicher nachweisbar ist.
IPFS schließt dieses Problem systemisch aus. Dadurch entsteht ein entscheidender Effekt:
Alle Beteiligten referenzieren immer exakt dasselbe digitale Objekt. Wenn zwei Parteien dieselbe Datei sehen, sehen sie nachweislich denselben Inhalt. Dieses Prinzip wird häufig mit „I see the data you see“ beschrieben und bildet die Grundlage dafür, digitale Originale technisch überprüfbar abzubilden.
Die Dateien werden auf mehreren dezentralen Nodes gespeichert. Fällt ein Node aus, liefern andere Nodes die Daten aus. Es gibt keinen Single Point of Failure. Die IPFS-Nodes laufen dezentral auf Servern von Scaleway und IONOS. Auch die Middleware – die technische Datenverbindung zwischen Kunden und Plattform – ist vollständig EU-gehostet (ebenfalls Scaleway).
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Wie stellt on:mint sichere Zugriffe in einem dezentralen System sicher?
on:mint erweitert IPFS um ein feingranulares Token-Gating in Kombination mit einer rollenbasierten Zugriffskontrolle.
Diese Erweiterung wird bei on:mint als gated IPFS bezeichnet.
Der Zugriff auf Datenräume wird dabei technisch und verbindlich gesteuert:
- Token-basierte Autorisierung: Zugriff ist an den Besitz definierter kryptografischer Tokens gebunden.
- Rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC): Rechte und erlaubte Aktionen werden differenziert nach Rollen vergeben.
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Smart-Contract-basierte Durchsetzung: Zugriffsregeln und Berechtigungszustände werden automatisiert umgesetzt und revisionssicher nachvollziehbar dokumentiert.
So können auch geschäftskritische digitale Assets – etwa Quellcode, proprietäre Daten oder IP – dezentral gespeichert, aber streng kontrolliert genutzt werden.
Vertraulichkeit und Kontrolle bleiben jederzeit gewahrt, ohne auf die Vorteile einer dezentralen Infrastruktur zu verzichten.
Welche Rolle spielt die Blockchain bei on:mint?
IPFS und Blockchain übernehmen bei on:mint komplementäre Rollen.
IPFS ist die Speicher- und Integritätsschicht:
Digitale Assets werden dort über ihren Inhalt adressiert. Jede Datei besitzt einen eindeutigen Hash, der Manipulationen unmittelbar sichtbar macht und sicherstellt, dass stets derselbe Datenstand referenziert wird.
Die Blockchain ergänzt IPFS um einen öffentlichen, unveränderbaren Nachweis- und Audit-Layer.
Konkret bedeutet das:
- Relevante Ereignisse wie Uploads, Versionierungen und Zugriffszustände werden als kompakte Hashes und Zeitstempel auf einer öffentlichen Blockchain dokumentiert.
- Dabei wird nicht der Inhalt selbst, sondern ausschließlich dessen kryptografischer Fingerabdruck verankert.
- Die Verankerung erfolgt multichain-fähig (z. B. Polygon), um Interoperabilität und Zukunftssicherheit zu gewährleisten.
Der entscheidende Mehrwert der Blockchain liegt darin, dass sie außerhalb des IPFS-Systems liegt und damit als unabhängige, öffentlich überprüfbare Referenz fungiert.
Während IPFS sicherstellt, dass eine Datei unverändert ist, beantwortet die Blockchain zusätzlich:
- dass ein bestimmter Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt existiert hat,
- dass eine Änderung oder Hinterlegung tatsächlich erfolgt ist,
- und dass diese Information nicht nachträglich manipulierbar ist.
Die Blockchain wirkt damit wie ein digitaler Notar: Sie bestätigt nicht den Inhalt selbst, sondern Zeitpunkt, Existenz und Integrität von Zuständen – dauerhaft, revisionssicher und für Dritte überprüfbar. Alle relevanten Einträge sind über den on:mint Blockchain-Explorer transparent einse- und steuerbar.
Was sollte ich mitbringen, um bei on:mint zu arbeiten?
Die Arbeit bei on:mint bewegt sich an der Schnittstelle von Blockchain, KI und Recht. Entsprechend freuen wir uns über Bewerberinnen und Bewerber, die entweder einschlägige Erfahrung in diesen Bereichen mitbringen oder die Fähigkeit besitzen, sich schnell, eigenständig und strukturiert in die jeweiligen komplexen technologischen Zusammenhänge einzuarbeiten. Ein fundiertes Verständnis des Web3-Ökosystems ist dabei ebenfalls von Vorteil.











