Lesefortschritt0 %

    INSIGHT

    Content Credentials: Wie Inhalte ihre Herkunft mitbringen und wie Sie den Nachweis prüfen

    Alexander HolzAlexander Holz

    18. September 2026 (aktualisiert)

    Content Credentials sind ein digital signierter Herkunftsnachweis, der in der Datei selbst mitreist: Er hält fest, wer ihn ausgestellt hat, ob KI im Spiel war und was seither bearbeitet wurde, und jeder kann ihn mit einem kostenlosen Prüfwerkzeug lesen. Das gilt, solange die Datei nicht durch ein Werkzeug läuft, das den Nachweis nicht kennt; schon ein Screenshot lässt ihn zurück. Wir zeigen, wie Sie einen solchen Nachweis lesen und prüfen und wie Ihre eigenen Bilder einen bekommen.

    Content Credentials: Wie Inhalte ihre Herkunft mitbringen und wie Sie den Nachweis prüfen

    Was in einem Content Credential steht

    Content Credentials sind digital signierte Herkunftsangaben, die eine Datei mit sich trägt: wer den Nachweis ausgestellt hat, wann, mit welchem Werkzeug, ob KI beteiligt war und welche Bearbeitungsschritte dokumentiert sind. Grundlage ist C2PA, ein offener Standard für Herkunftsangaben direkt in der Datei. Die Angaben liegen in den Metadaten der Datei: unsichtbare Zusatzinformationen, die in der Bilddatei mitgespeichert werden. Menschen sehen davon nichts, Prüfsoftware kann sie auslesen. Wie der Standard aufgebaut ist und wo er endet: C2PA erklärt.

    Am einfachsten lesen Sie ein Content Credential als digitalen Pass der Datei; die Zuordnung in der Tabelle ist unsere Lesehilfe, kein Teil des Standards.

    Feld im PassEntsprechung im Content Credential
    Ausstellende BehördeAussteller: die Software, das Gerät oder der Dienst hinter der Signatur, erkennbar über ein Zertifikat.
    AusstellungsdatumZeitpunkt der Signatur, in der Regel mit Zeitstempel.
    Angaben zur PersonAngaben zur Datei: Werkzeug, Art der Erstellung (Kamera, KI-generiert, KI-verändert, von Menschenhand bearbeitet), Bearbeitungsschritte.
    LichtbildPrüfsumme, die den Nachweis an genau diese Datei bindet.
    Stempel und VisaFrühere Fassungen: Jede dokumentierte Bearbeitung hängt einen weiteren Eintrag an.

    Alle Angaben im Pass sind Aussagen des Ausstellers. Und ein Pass nützt nur, wenn er sich nicht auf eine andere Datei übertragen lässt.

    Wie der Pass an der Datei hängt: Signatur und Prüfsumme

    Zwei Dinge machen den Nachweis belastbar: Eine digitale Signatur belegt, wer ihn ausgestellt hat, und eine Prüfsumme bindet ihn an genau diese Datei.

    Die Signatur entsteht mit einem Zertifikat des Ausstellers, derselben Technik, die hinter dem Schloss-Symbol im Browser steht; wer eine Angabe im Nachweis nachträglich ändert, macht die Signatur ungültig. Die Prüfsumme (ein kryptografischer Hash) errechnet sich aus dem Dateiinhalt, genauer aus den Bereichen der Datei, die der Nachweis abdeckt; beim Prüfen wird sie neu berechnet und mit der im Nachweis verglichen. Ändert sich dort ein einziges Byte, passt sie nicht mehr, auch wenn die Datei unverändert aussieht.

    Ob die Angaben stimmen, prüft der Standard nicht; er prüft laut C2PA-Spezifikation, ob sie unverändert, korrekt gebildet und an die Datei gebunden sind. Wer signiert hat, sagt der Nachweis; ob das Bild wahr ist, sagt er nicht.

    Signatur und Prüfsumme sind Kryptografie, sie versiegeln; ein unsichtbares Wasserzeichen ist Steganografie, es versteckt eine Kennung in den Bildpunkten und darf nach dem Standard nicht als Prüfsumme dienen (KI-Wasserzeichen: was bleibt, wenn die Metadaten verschwinden). Im Alltag begegnet Ihnen diese Mechanik als kleines Zeichen am Bild.

    Wo Sie Content Credentials sehen und wie Sie sie selbst prüfen

    Sie erkennen Content Credentials am „CR“-Zeichen, einem kleinen Etikett mit den Buchstaben CR, das Plattformen und Bildbearbeitungsprogramme an Bildern mit Nachweis anzeigen. Prüfen können Sie jede Datei kostenlos, und das Ergebnis sagt Ihnen, wer wann signiert hat und ob die vom Nachweis abgedeckten Teile der Datei seither unverändert sind.

    Plattformen wie LinkedIn und YouTube zeigen Content Credentials an; der Aussteller wird angezeigt, wenn das Zertifikat dem Prüfwerkzeug bekannt ist. Andere Plattformen, etwa TikTok und Pinterest, werten Content Credentials für eigene KI-Hinweise aus (Plattform-Label und gesetzliche Pflicht). Drei Wege führen zu den Angaben eines Content Credentials:

    1. Auf das Zeichen klicken. Auf der Plattform oder im Bildbearbeitungsprogramm öffnet das Zeichen die Angaben: Aussteller, Datum, Art der Erstellung, Bearbeitungen.
    2. Die Datei prüfen lassen. Laden Sie die Datei bei verify.contentauthenticity.org, dem öffentlichen Prüfwerkzeug der Content Authenticity Initiative, hoch oder geben Sie die Webadresse der Datei ein. Sie sehen dieselben Angaben und den Prüfstatus; das gilt für Bilder, Videos, Audio und PDF.
    3. Im Browser nachsehen. on:mint Verify ist eine kostenlose Browser-Erweiterung für Chrome: Sie prüft per Rechtsklick jedes Bild im Netz auf Content Credentials, on:mint-Herkunftsnachweise und KI-Kennzeichnung.

    So lesen Sie das Ergebnis. „valid“ heißt: Die Signatur ist intakt; Nachweis und die von ihm abgedeckten Teile der Datei wurden seit der Signatur nicht verändert. „trusted“ heißt zusätzlich: Die Signaturkette endet bei einem Vertrauensanker der C2PA Trust List, einem öffentlichen Verzeichnis geprüfter Zertifizierungsstellen. Welche Vertrauensliste ein Prüfwerkzeug heranzieht, legt das Werkzeug fest. Wer als vertrauenswürdiger Aussteller gilt und wie die C2PA das regelt: C2PA erklärt.

    ErgebnisWas es bedeutetWas Sie tun
    Prüfung ohne Fehler, Aussteller dem Werkzeug bekannt („trusted“, wenn die Signaturkette bei einem Vertrauensanker der C2PA Trust List endet)Nachweis und Datei sind seit der Signatur unverändert; wer signiert hat, ist über ein geprüftes Zertifikat belegt.Angaben lesen. Sie sind Aussagen dieses Ausstellers; entscheiden Sie, ob Sie ihm trauen.
    Prüfung ohne Fehler, Aussteller unbekannt („valid“, im öffentlichen Prüfwerkzeug „Unrecognized“)Die Datei ist intakt, aber der Aussteller steht auf keiner Vertrauensliste, die das Werkzeug kennt; der angezeigte Name kann selbst gewählt sein.Aussteller selbst einordnen, im Zweifel beim Absender nachfragen.
    Prüfung mit Fehler (Prüfsumme passt nicht, Bestandteil fehlt)Die Datei wurde nach der Signatur verändert, oder der Nachweis gehört nicht zu ihr; Prüfwerkzeuge warnen dann vor beschädigter oder unvollständiger Herkunft.Angaben nicht verwenden. Original beim Absender anfordern.
    Kein Nachweis („Keine Content Credentials gefunden“, im öffentlichen Prüfwerkzeug „No Content Credential“)Die Datei wurde ohne unterstützendes Werkzeug erzeugt, oder der Nachweis ging unterwegs verloren, etwa durch Screenshot oder Upload.Nichts folgern. Original anfordern oder das Bild per on:mint Verify auf on:mint-Herkunftsnachweise prüfen.

    Die Einführungshilfe des Standardisierungsgremiums hinter C2PA rät, Inhalte mit fehlendem oder ungültigem Nachweis vorsichtig zu behandeln. Ein Urteil über den Inhalt ist das nicht. Das vierte Ergebnis ist das häufigste; was es bedeutet und was nicht, klärt der nächste Abschnitt.

    Was es heißt, wenn der Nachweis fehlt oder abreißt

    Ein fehlender Nachweis sagt nichts über das Bild, ein gebrochener sagt etwas über die Datei. Der Standard kappt den Nachweis lieber, als einen falschen weiterzutragen.

    Gebrochen ist der Nachweis, wenn die Datei nach der Signatur verändert wurde, ohne dass ein unterstützendes Werkzeug ihn fortgeschrieben hat: Die Prüfsumme passt nicht mehr, der Nachweis gilt als ungültig. Der Standard bestätigt nur, was nachweislich zu dieser Datei gehört. So lesen wir bei on:mint diese Entscheidung: besser kein Nachweis als ein gefälschter.

    Fehlt der Nachweis ganz, ist die Datei ohne unterstützendes Werkzeug entstanden, oder er ist unterwegs verloren gegangen: Ein Screenshot, der Export einer Präsentationsfolie als Bild oder der Upload auf eine Plattform mit eigener Ausspielversion lassen ihn in der Regel zurück. Das Motiv bleibt dasselbe, der Pass fehlt. Warum ein Wasserzeichen überlebt, was Metadaten nicht überleben: KI-Wasserzeichen: was bleibt, wenn die Metadaten verschwinden; wie Plattformen mit Nachweisen umgehen: Plattform-Label und gesetzliche Pflicht. Solange nur ein Teil aller Bilder Nachweise trägt, heißt ein fehlender Nachweis nicht „gefälscht“, sondern „nichts bekannt“.

    Plattformen sind nach dem AI Act, der KI-Verordnung der EU, nicht verpflichtet, Nachweise zu bewahren; die Leitlinien der EU-Kommission zu den Transparenzpflichten vom Juli 2026, an denen sich die Aufsichtsbehörden orientieren, ermutigen sie dazu. Für den Verlustfall sieht der Standard ein unsichtbares Wasserzeichen oder einen Fingerabdruck als Kennung vor, mit der sich der Nachweis in einem Verzeichnis wiederfinden lässt. Über Upload und Screenshot hinweg belegbar wird Herkunft deshalb erst mit Content Credentials plus unsichtbarem Wasserzeichen: Die Passnummer im Bild führt zum Pass zurück.

    Wer den Weg seiner Dateien kennt, kann den Nachweis bewahren. Wer ihn erzeugen will, hat vier Wege.

    Wie Ihre eigenen Bilder einen Herkunftsnachweis bekommen

    Content Credentials entstehen dort, wo ein Bild erzeugt, bearbeitet oder signiert wird. Der AI Act zählt Metadaten-Kennungen und kryptografische Herkunftsverfahren zu den Markierungstechniken der KI-Anbieter; Ihr sichtbares Label ersetzen sie nicht.

    Vier Wege führen zum Nachweis:

    • Kamera mit Unterstützung: signiert bei der Aufnahme; Kameras mehrerer Hersteller können das.
    • Bildbearbeitung mit Content-Credentials-Unterstützung: schreibt den Nachweis beim Export, wenn die Funktion aktiviert ist; jede Bearbeitung wird ein weiterer Eintrag.
    • KI-Generator mit Unterstützung: hängt beim Erzeugen einen Nachweis mit der Art der Erstellung an; mehrere große KI-Anbieter tun das.
    • Signierdienst: erzeugt den Nachweis nachträglich für vorhandene Dateien und benennt den Ersteller; für Originale ohne KI, deren Urheberschaft Sie dokumentieren wollen: Content Credentials von on:mint.

    Für die Werkzeugwahl empfiehlt die Einführungshilfe des Standardisierungsgremiums hinter C2PA, sich vom Anbieter zeigen zu lassen, ob das Werkzeug Content Credentials automatisch anhängt, ohne dass jemand eine Einstellung aktivieren muss; Produkte, die das Konformitätsprogramm der C2PA durchlaufen haben, senken demnach das Risiko. Vor dem Veröffentlichen prüfen Sie einmal, ob die Datei den Nachweis trägt.

    Rechtlich ordnen sich Content Credentials so ein: Der AI Act verpflichtet die Anbieter generativer KI-Systeme in Art. 50 Abs. 2, ihre Ausgaben maschinenlesbar zu markieren, und nennt als Techniken unter anderem Wasserzeichen, Metadaten-Kennungen und kryptografische Herkunftsverfahren. Die Leitlinien lassen eine einzelne Technik oder eine Kombination zu, auch von Dritten über einen offenen Standard oder einen spezialisierten Dienst, verlangen aber eine Gesamtlösung, die alle Anforderungen zusammen erfüllt. Der Code of Practice on Transparency of AI-Generated Content, der Praxisleitfaden der EU zu diesen Pflichten, setzt das bei den Anbietern, die ihn unterzeichnet haben, mit mindestens zwei Schichten um, die erste davon digital signierte und zeitgestempelte Metadaten.

    Sie sind Betreiber, wenn Sie ein KI-System in eigener Verantwortung nutzen und den Inhalt beruflich einsetzen; für Sie gilt Art. 50 Abs. 4 AI Act: Sie müssen Deepfakes, etwa KI-Bilder und KI-Videos, die echt wirken, so offenlegen, dass Menschen es ohne technische Werkzeuge wahrnehmen. Ein Nachweis in den Metadaten, den erst ein Prüfwerkzeug lesbar macht, erfüllt diese Pflicht nicht; sein Nutzen liegt woanders: Er hält fest, dass und wann Sie gekennzeichnet haben. Wer Betreiber ist: Wer muss KI-Bilder kennzeichnen?; was als Deepfake gilt: Was ist ein Deepfake?; wie Sie das Label setzen: KI-Bilder kennzeichnen: Schritt für Schritt; Echtheit im Streitfall: Echtheit belegen.

    Der Nachweis in der Datei nimmt Ihnen das sichtbare Label nicht ab; er macht es später belegbar.

    Fazit: Content Credentials lesen, statt Bildern zu glauben

    Dem Augenschein ist bei Bildern nicht mehr zu trauen, und der Nachweis, der das ändern soll, geht auf dem Weg durch Screenshots und Plattformen häufig verloren. Die Anbieter generativer KI markieren ihre Ausgaben maschinenlesbar; Sie legen als Betreiber sichtbar offen und müssen im Zweifel belegen können, dass Sie es getan haben. Zu tun ist deshalb dreierlei: Lesen Sie Nachweise, statt Bildern zu glauben, und fragen Sie nach dem Original, wenn keiner da ist. Versehen Sie Ihre eigenen Dateien mit einem Nachweis. Und gestalten Sie den Weg Ihrer Dateien so, dass der Nachweis erhalten bleibt oder sich wiederfinden lässt. Ein prüfbarer Herkunftsnachweis ist dabei mehr als Pflichterfüllung: Er zeigt den menschlichen Anteil an einem Bild, ein Qualitätssignal gegenüber Kunden. Alle Beiträge der Serie: Überblick zur KI-Kennzeichnungspflicht.

    Dafür haben wir mintys gebaut, die KI-Kennzeichnungsapp von on:mint: sichtbares Label im Bild; dieselbe Kennzeichnung maschinenlesbar nach C2PA in der Datei, als Content Credential, der digitale Pass für Ihr Bild; unsichtbares Wasserzeichen in den Bildpunkten, das Zuschnitt, Kompression und erneutes Hochladen übersteht, also die übliche Bearbeitung; und der Eintrag, wann und von wem gekennzeichnet wurde. on:mint signiert mit dem Zertifikat einer Zertifizierungsstelle, die auf der C2PA Trust List steht (der Liste der Zertifikatsaussteller, denen der Standard vertraut). Vorhandene Content Credentials, etwa aus Kamera, Bildbearbeitung oder KI-Generator, übernimmt mintys und schreibt sie fort. Wie mintys im Einzelnen arbeitet: KI-Kennzeichnung mit mintys.

    Ob eine Datei ihren Nachweis noch trägt, zeigt on:mint Verify, eine kostenlose Browser-Erweiterung für Chrome: Sie prüft per Rechtsklick jedes Bild im Netz auf Content Credentials, on:mint-Herkunftsnachweise und KI-Kennzeichnung. on:mint hat den Code of Practice on Transparency of AI-Generated Content unterzeichnet und kennzeichnet nach dessen Verfahren. Die EU-Kommission hat den Code im Juli 2026 als angemessenes Instrument bestätigt, um die Kennzeichnungspflichten zu erfüllen; nach ihren Leitlinien ist er der bislang einzige EU-weit anerkannte praktische Rahmen, um die Einhaltung zu belegen. Wer mit mintys kennzeichnet, kennzeichnet im Einklang mit dem Code und kann mit weniger Auskunftsersuchen der Aufsicht rechnen: Zusätzliche Nachweise erwarten die Leitlinien vor allem von Unternehmen, die ihre Kennzeichnung nicht an einem anerkannten Kodex ausrichten.

    Zum Kostenrisiko: Der AI Act sieht für Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht Geldbußen von bis zu 15 Millionen Euro oder, bei Unternehmen, bis zu 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes vor, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Für kleine und mittlere Unternehmen gilt der jeweils niedrigere Betrag. Dazu kommt die Abmahnung: Die Wettbewerbszentrale wertet Verstöße gegen den AI Act als unlauteren Wettbewerb und hat im Juli 2026 eine Beschwerdestelle für KI-Fälle eingerichtet, ausdrücklich auch für fehlende oder falsche Kennzeichnung KI-generierter Werbung. Mit Abmahnungen, also Unterlassungsaufforderungen samt Kostennote, ist deshalb zu rechnen.

    Was ein Verstoß im Einzelnen kostet: Was ein Verstoß kostet.

    Drei Wege im Vergleich. Gegenüber dem Betrachter zählt allein das sichtbare Label; der Nachweis zählt, wenn Dritte Ihr Bild ohne Label weiterverbreiten oder jemand bestreitet, dass es gekennzeichnet war:

    Nur sichtbares LabelNur Markierung des KI-Toolsmintys by on:mint
    Sichtbares Label im Bild, für den Betrachter ohne Werkzeug erkennbar (Ihre Pflicht als Betreiber, Art. 50 Abs. 4 AI Act)ErfülltFehltErfüllt
    Label nach den Vorgaben des Code of Practice: EU-Icon mit Klartext, im Bild, an fester StelleJe nach UmsetzungFehltErfüllt
    Kennzeichnung auch maschinenlesbar in der Datei, sodass Plattformen und Prüfprogramme sie erkennenFehltErfülltSolange die Metadaten erhalten bleiben.ErfülltAls Content Credential nach C2PA.
    Nachweis je Bild, dass und wann gekennzeichnet wurde, auch wenn Label oder Metadaten unterwegs verloren gehenFehltFehltErfülltWasserzeichen im Bild, Pass in der Datei, Eintrag in mintys.

    Mit mintys erfüllen Sie Ihre Kennzeichnungspflicht nach dem AI Act ganz einfach in einem Durchgang: Label ins Bild, Content Credential in die Datei, Wasserzeichen in die Bildpunkte, Nachweis inklusive. Sichtbar kennzeichnen nach Art. 50 AI Act: Jetzt KI-Bilder kennzeichnen. Für echte Aufnahmen und andere Originale: Content Credentials von on:mint.

    Häufig gestellte Fragen

    Nein. Content Credentials liegen in den Metadaten der Datei und sind kryptografisch signiert; ein unsichtbares Wasserzeichen liegt in den Bildpunkten und trägt nur eine kurze Kennung. Das Wasserzeichen ist die Passnummer, mit der sich der Pass wiederfinden lässt, wenn die Metadaten fehlen (KI-Wasserzeichen: was bleibt, wenn die Metadaten verschwinden).

    Nein. Fehlen Content Credentials, wurde die Datei ohne unterstützendes Werkzeug erzeugt, oder der Nachweis ging unterwegs verloren, etwa durch Screenshot oder Upload. Solange nur ein Teil der Bilder Nachweise trägt, ist ihr Fehlen kein Indiz. Prüfen lässt sich die Herkunft dann nur noch über ein Wasserzeichen oder einen Fingerabdruck.

    Nur die Angaben, nicht den Nachweis selbst. Den Nachweis unbemerkt zu verändern, verhindert die Signatur; die Datei unbemerkt zu verändern, verhindert die Prüfsumme. Was der Standard nicht verhindert: Ein Aussteller signiert falsche Angaben. Deshalb zählt, wer signiert hat, und deshalb unterscheiden Prüfwerkzeuge „valid“ (Signatur intakt) von „trusted“ (Signaturkette endet bei einem Vertrauensanker der C2PA Trust List).

    Nein. Als Betreiber müssen Sie Deepfakes nach Art. 50 Abs. 4 AI Act so offenlegen, dass Menschen es ohne technische Werkzeuge wahrnehmen. Content Credentials sind eine der Techniken für die maschinenlesbare Markierung, die Art. 50 Abs. 2 AI Act von den Anbietern der KI-Systeme verlangt; für Sie halten sie fest, dass und wann Sie gekennzeichnet haben. Wie Sie das sichtbare Label setzen: KI-Bilder kennzeichnen: Schritt für Schritt.

    Ja. Ein Signierdienst oder eine Bildbearbeitung mit Unterstützung erzeugt einen neuen Nachweis; der Standard sieht das ausdrücklich für Dateien jeden Alters vor. Der Nachweis belegt dann ab der Signatur, wer was erklärt hat; was vorher mit der Datei geschah, dokumentiert er nicht. Bilder, die vor dem 2. August 2026 entstanden sind, müssen nicht rückwirkend gekennzeichnet werden; ein Nachweis lohnt sich trotzdem, wenn das Bild weiter im Einsatz ist.